Business Case Klinik-Konzern: interne Kommunikation, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Führungskompetenzen

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Kunde: Klinik-Konzern

Die Klinik-Gruppe ist ein primär in Deutschland agierender Klinikbetreiber.  Die Gruppe ist einer der größten Klinikbetreiber in Deutschland und hat zwei Tochterunternehmen. Zu der Gruppe gehören 150 assoziierte Einrichtungen in 14 Bundesländern. Neben 36 Krankenhäusern betreibt die Gruppe 19 Fachkliniken, 13 Psychiatrische Kliniken, 41 Postakut- und Rehakliniken und 33 weitere Einrichtungen darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ).

Aufgabenstellung

Verbesserung der internen Kommunikation, der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie der Führungskompetenzen.

Durch die Errichtung eines Erweiterungsbaus wurde die Kapazität einer Klinik deutlich erhöht. Im Zuge dessen wurde das Personal um 180 Personen aufgestockt. Parallel wurde die EPA (elektronische Patientenakte) eingeführt und der Fokus verlagerte sich von der reinen Pflege mehr und mehr hin zur Reha-Pflege.

Die Summe der Veränderungen hat zu einem hohen Reibungsverlust geführt. Durch fehlende, im Vorfeld klar definierte Strukturen und einem Defizit an Führungskompetenz wurden die internen Abläufe empfindlich gestört.

Lösungsweg

Freund+Dirks hat gemeinsam mit den Verantwortlichen der Klinik ein Konzept erarbeitet. Zielsetzung war, den Teamgeist und den Zusammenhalt der zerrütteten Teams wieder herzustellen, sowie die interne Kommunikation und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Therapeuten und Reha-Pflege optimal abzustimmen, um die gesetzten Ziele der Klinik abzusichern. Ein wesentlicher Fokus lag hierbei auf der Reduzierung der Krankheitsquote.

Inhalte

  • Begleitung im Tagesgeschäft
  • Workshops in den Teams zur Lösungsfindung und Steigerung des Teamgeistes
  • Moderation und Deeskalation
  • Ausbau der Führungskompetenzen durch mehrstufige, aufeinander aufbauende Workshops und Coaching on the Job.

Zeit und Umfang

  • 26 Präsenztage in der Klinik. Integration des Coaches in die Pflegeteams während des laufenden Tagesgeschäftes / Coaching on the Job / Begleitung und Durchführung von Teambesprechungen.  In der Phase fanden cirka siebzig Einzelgespräche auf allen Ebenen statt (Geschäftsführung, Verwaltung, Ärzte, Therapeuten, Reha-Pflege), um ein ganzheitliches Bild bzgl. der einzelnen Wahrnehmungen zu bekommen und die gesetzten Ziele überprüfen und sichern zu können.
  • Acht zweitägige Workshops mit jeweils cirka zehn Mitarbeiter/innen aus den betroffenen Teams.
  • Regelmäßiges Reporting an die Geschäftsführung unter Wahrung der Verschwiegenheit gegenüber allen Gesprächspartnern/innen.
  • Vier eintägige Workshops mit den Führungskräften (Stationsleitung u.ä.) zur Steigerung der Führungskompetenz und Integration einer einheitlichen Führungsstruktur und Kommunikation.
  • Gesamtdauer 1,5 Jahre